Bezirksverein Admont-Gesäuse

Wenn Menschen in einer Region füreinander einstehen

Was kann entstehen, wenn Menschen in einer Region füreinander einstehen?

Zum Beispiel Unterstützung für Familien, wenn das Geld nicht reicht. Erholungszeit für Alleinerziehende und ihre Kinder. Begegnungen zwischen Menschen, die schon lange in der Region leben, und jenen, die hier ein neues Zuhause gefunden haben. Der Interkulturelle Sprachgarten als Gemeinschaftsgarten, in dem auch Deutsch gelernt wird, ein Zweite-Chance-Laden, gemeinsame Ausflüge und viele weitere Möglichkeiten, Solidarität ganz konkret werden zu lassen.

Wie vielfältig dieses Engagement im Bezirk Admont-Gesäuse ist, zeigte sich bei der Generalversammlung des Volkshilfe Bezirksvereins im Volkshaus Admont.

Vorsitzende Astrid Remschak blickte auf vier intensive Jahre zurück. In dieser Zeit hat der Bezirksverein zahlreiche Aktivitäten organisiert und begleitet. Dazu zählen der Stand beim Adventmarkt im Stift Admont, die Beteiligung an der Erholungswoche „Kraft tanken“ für Alleinerziehende und ihre Kinder, Ausflüge mit Senior:innen sowie Begleitung von Menschen mit Migrationsbiographie und der Interkulturelle Sprachgarten.

Dort geht es um weit mehr als gemeinsames Garteln. Menschen aus Admont, Vertriebene aus der Ukraine und Menschen mit Fluchterfahrung begegnen einander, garteln miteinander und kommen ins Gespräch. Ein Teil der Ernte wird auch an die Admonter Tafel des Bezirksvereins weitergegeben.

Auch der Zweite-Chance-Laden ist ein wichtiger Teil der Arbeit des Bezirksvereins. Gut erhaltene Dinge bekommen dort auf ein neues Leben und Menschen können günstig einkaufen.

Ein besonders wichtiger Schwerpunkt bleibt die direkte Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Dazu gehören etwa Weihnachtsunterstützungen ebenso wie die Begleitung von Asylwerber:innen und Menschen aus der Ukraine. Aus manchen ersten Kontakten sind über die Jahre lange Wegbegleitungen entstanden. Viele Menschen, die vom Bezirksverein unterstützt wurden, haben inzwischen ihren Platz in Österreich gefunden und auch beruflich Fuß gefasst.

Volkshilfe Präsidentin Barbara Gross gab bei der Generalversammlung einen Einblick in die Geschichte und die vielfältigen Angebote der Volkshilfe. Sie dankte Astrid Remschak und dem gesamten Team des Bezirksvereins für den umfangreichen Einsatz.

Auch der Admonter Bürgermeister Christian Haider war bei der Generalversammlung zu Gast und würdigte das Engagement des Bezirksvereins.

Die Bilanz der vergangenen vier Jahre zeigt: Solidarität wird dort wirksam, wo Menschen bereit sind, selbst etwas beizutragen. Der Volkshilfe Bezirksverein Admont-Gesäuse tut das mit viel freiwilligem Engagement, mit Ideen und mit einem offenen Blick dafür, wo Unterstützung gebraucht wird.

22. September 2026

Alle News