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Tarifsenkung für Mobile Pflege- und Betreuung

01.08.2018

Mit 1. Juli 2018 wurden die Beiträge für die Inanspruchnahme mobiler Pflege- und Betreuungsleistungen in der Steiermark um durchschnittlich 25 % reduziert. Die Volkshilfe Steiermark begrüßt das neu in Kraft getretene Tarifmodell und die damit verbundene finanzielle Entlastung für KundInnen.

Der neue Tarif errechnet sich aus dem Netto-Einkommen, wobei das Individual- und nicht länger das Haushaltseinkommen für die Berechnung relevant ist. Die Erhebung des Einkommens und die Berechnung des jeweiligen Tarifs erfolgt durch die betreuende Organisation gemäß einer Richtlinie des Landes Steiermark. Wie gehabt ist die Höhe der Kosten für eine Betreuungsstunde auch davon abhängig, welche Berufsgruppe (Heimhilfe, PflegeassistentIn oder Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal) die Betreuung leistet.

Mit etwa 100 Stützpunkten ist die Mobile Pflege in der Steiermark flächendeckend sehr gut ausgebaut. Fünf Trägerorganisationen (Hilfswerk, Caritas, Rotes Kreuz, Volkshilfe und Sozialmedizinischer Pflegedienst) teilen sich die Versorgung und erhalten für ihre Betreuungsleistungen den Landeskostenzuschuss für ihre KundInnen.

„Zuhause leben, in Würde altern und dazu gehören, selbst bestimmen können, die Grenzen der eigenen Scham selbst festlegen, schmerzfrei sein, beim Sterben nicht alleine sein. Dank der Tarifsenkung für Leistungen der Mobilen Dienste ist sichergestellt, dass diese Sätze für mehr Menschen als bisher Wirklichkeit werden“, ist Volkshilfe Steiermark Geschäftsführerin Brigitte Schafarik überzeugt.

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